In meinem Blog berichte ich aktuell über die Vogelwelt und Natur Zyperns mit Informationen, Fotos und Videos. Ältere Blog Artikel findet ihr in meinem Blog Archiv.
Kostis musste noch einige Regentage im Schutz der Veterinärstation verbringen, bevor die Freisetzung durchgeführt werden konnte.
Gänsegeier beobachten mit ihrem scharfen Blick alles, was sich um sie herum bewegt. Auch in der Natur finden Gänsegeier ihr Futter nur durch ihr scharfes Augen, das nicht bewegendes Aas von sich
bewegten Tierkörper unterscheiden kann.
Entgegen der üblichen Vermutungen können Gänsegeier keinen Aasgeruch wahrnehmen, da der Geruchsinn bei der Spezies Griffon Vultures nicht besonders ausgeprägt ist.
Beobachtung der erfolgreichen Brut und Aufzucht des Nachwuchs der Gänsegeier auf Zypern.
Auszug aus Wikipedia: Giftköder stellen bis heute die größte Gefährdung Restbestände in Süd- und Südosteuropa dar. So starben auf Zypern 80 % der Bestände durch Pestizidvergiftungen, davon allein
36 im Jahr 1996. Im darauf folgenden Jahr halbierte sich daraufhin die Zahl der Brutpaare von 16 auf 8 und blieb seitdem praktisch unverändert.
Im Jahr 2015 wurde stark dezimierte Population der Gänsegeier auf Zypern schon sehr stark dezimiert als das Programm zur Ansiedlung der junger Gänsegeier, importiert aus Kreta, gestartet wurde.
Jetzt, 5 Jahre danach, gibt es auch wieder anhaltende Bruterfolge bei den Brutpaaren, die sich auf Zypern neu gebildet haben.
Was ist passiert? Warum muss die hervorragende Panasonic GH5 gehen und die Panasonic DC-S1 Vollformat Kamera kommt für den Videobereich in meine Fototasche? Nun, das hat ganz spezielle Gründe,
die ausschließlich mit meinem Kamera - Einsatzgebiet Naturfotografie zu tun hat.
Natürlich hat die modernere Vollformat Kamera Panasonic DC-S1 auch noch technische Vorzüge in anderen Bereichen, Vollformat, 24,2 MB Sensor, V-LOG 4:2:2 10bit interne Aufzeichnung, Lowlight
Bereich bis -6,5 Blendenstufen, Umschaltbar auf APS-C Format im Videobereich, Autofokus mit Tier- und Augenerkennung und einiges mehr.
Der erste Jungvogel der Blauracken hat die Bruthöhle an meinem Standort in dem zerfallenen Gebäude verlassen. Das zweite folgte einen Tag später.
Jetzt pendeln sie vom zwischen dem nahestehenden Maulbeerbaum und ihrer Bruthöhle und machen auch kurze Ausflüge rund um den Baum. Die Altvögel füttern die Jungvögel auf dem Baum, offensichtlich ist ein oder mehrere Jungvögel auch noch in der Bruthöhle zu versorgen.
Das dritte Junge des Brutpaar 1 ist jetzt, zwei Tage später, auch auf den Baum gekommen. Familie 1 dürfte jetzt komplett sein.
Es geht wild durcheinander an der Brutvogel - Hauptstraße.
Neben den Blauracken sind die Elstern, Türkentauben und Zypernsteinschmätzer zu sehen, dazu große Flugtrupps mit Dohlen, die mit ihren Jungvögel aus dem Frühjahr durch die Umgebung
ziehen.
Noch sind keine jungen Blauracken zusehen, die Altvögel sind im 15 Minuten Takt mit Futter unterwegs.
Mit einer kleinen Ratte als besonderes Futter kam heute eine Blauracke angeflogen
Am Wochenende habe ich in Androlikou nachgesehen, ob nicht doch ein zweites Gelege in der Wiedehopf Bruthöhle zu finden ist, leider ohne Erfolg.
Dafür waren bei den Steinkäuzen jetzt alle 5 Jungvögel am Alten Gemäuer anwesend und lieferten herrliche Situationen für den Fotografen.
Noch überraschter war ich von der Tatsache, dass an der Straße zum alten Gemeindehaus die Luft voll mit Blauracken war, die mit Futter die alten, halb verfallenen Gebäude angeflogen haben.
Es ist mein zweiter Besuch rund um Ineia und Androlikou, um zu nachzusehen welche der Brutvögel noch zusehen sind.
Das im Olivenbaum brütende Wiedehopf Paar hat die erste Brut abgeschlossen, die Jung- und Altvögel haben die Bruthöhle verlassen.
Von 6 Bruthöhlen der Blauracken war nur noch eine mit einem Jungvogel besetzt, die Altvögel waren dabei auch diesen aus der Bruthöhle zu locken.
Nach dem Lock down habe ich 3 Monate nach meinem letzten Besuch das Anarita Park Gebiet bis nach Nata durchstreift, um zu sehen da gerade in der Vogelwelt, speziell bei den Brutpaaren, los
ist.
Zu meiner Überraschung habe ich ein weiters Steinkauz Brutpaar endeckt, so dass jetzt 3 Paar gleichzeitig dort Brüten und ihre Jungen aufziehen. Ebenso konnte ich mehrere Blauracken Paare
beobachten und sehr viele Turmfalken, im Bereich bei Nata dann auch Rötelschwalben und Dohlen, alles dort ansäßige Brutpaare.
Ein paar Bilder konnte ich auch aufnehmen, besonders die neu gefundene Bruthöhle des Steinkauz war sehr ergibig.
Seit dem 21. Mai ist der Lock down in Zypern weit gelockert worden, so dass es jetzt wieder möglich ist zur Vogelbeobachtung und zum Fotografieren sich auf der ganzen Insel frei zu bewegen.
Meine erste Tour führte mich in der letzten Woche nach Ineia und Androlikou, um zu sehen welche Vogelarten und wieviel Vögel dort überhaupt zu sehen sind.
Mein letzter Besuch liegt 3 Monate zurück.
Das Wiedehopf Paar brütet wieder in der Olivenbaum-Bruthöhle, die Jungen sind schon gut ausgebildet und werden sicher bald die Bruthöhle verlassen.
Ende März - Anfang April ist die Zeit der ankommenden Fliegenfänger, den Anfang machte in diesem Jahr der Trauerschnäpper, dann kam der Halsbandschnäpper, der Grauschnäpper war der letzte Ankömmling dieser Vogelart.
Daneben waren fast täglich die zwei Wiedehopf Paare im Garten und Umland unterwegs.
Das Highlight bei den Wiedehopfs waren dann die Fütterungsrituale, die als Teil der Brautwerbung unter den Olivenbäumen im Garten zu sehen waren.
Die Wiedehopf Paare sind inzwischen zu ihren Bruthöhlen umgezogen, das Brutgeschäft ist im vollen Gange. Leider wurde dann eines der Brutpaare durch Rodungsarbeiten und dauerhaften Lärm vom letztjährigen Brutbaum vertrieben.
Anfang April ist die Anzahl der verschiedenen Vogelarten am Treffpunkt Feigenbaum am höchsten, das ist ein Spiegelbild der angekommenen Singvögel auf der Insel Zypern auf dem Vogelzug in
Richtung Westen und Norden.
Jetzt kommen zu den anwesenden Bodenfresser auch die Fliegenfänger und so ist am Treffpunkt Feigenbaum volle Action in der Luft und am Boden angesagt.
Auch bei den Wiedehopfen werden die rufenden Männchen immer öfter hörbar und zeigen ihre Reviere an.
Hier einige Bilder der anwesenden Vogelarten.
In den letzten Tage im März sind weitere gefiederte Gäste in unserem Garten angekommen, viele benutzen die öffentliche Vogel- Badeanstalt im Garten.
Einige davon habe ich unten aufgelistet.
Nachdem uns die Regierung auf Zypern wegen dem Coronavirus eine Ausgangsperre verhängt hat bin ich froh und Dankbar dafür, dass ich mich in unserem Obstgarten frei bewegen kann.
Scheinbar hat sich das auch bei den Zugvögeln herum gesprochen und ich kann mich über den Zustrom von gefiederten Gästen nicht beklagen. Mehr hätte ich vermutlich auch draußen im Umland nicht gefunden.
Das Wiedehopf Paar vom letzten Brutjahr ist wieder eingetroffen und mit ihm ein zweites Paar. Da bin ich gespannt, wo sich die Niederlassen.
Schwierige Zeiten sind das mit dem Corona Virus für Alle, auch hier auf der Insel Zypern geht vieles nicht mehr seinen gewohnten Gang.
So habe ich auch meine Fahrten zu den verschiedenen Hotspots für Zugvögel stark reduziert. Touristen und Fotografen als Gäste haben im Moment keinen bzw. sehr eingeschränkten Zutritt auf die Insel.
Die gesamte BirdLife Cyprus Besatzung arbeitet seit 16. März von Zuhause über Telefon und Video miteinander.
Unabhängig von den Beschränkungen durch den Corona Virus geht aber das Leben in der Natur weiter und damit auch die Migration der Zugvögel. Davon möchte ich euch etwas berichten.
Bereits vor einer Woche haben Raya und Howard die Zwergadler auf der Akrotiri Halbinsel gesichtet.
Gestern hatte ich das Glück die beiden Zwergadler ebefalls in der Akrotiri Marsh zu sehen und ein paar Bilder von den kleinen Adler zu machen.
Die Zwergadler sind in der Größe mit dem Common Bussard zu vergleichen, haben aber an den Flügelenden 6 Finger anstatt 5.
Zu sehen war ein Zwergadler in der hellen Morphe und der zweite in der dunklen Morphe.
Am Samstag 25. Januar war ich mal wieder in der Akrotiri Marsh - Fasouri auf der Akrotiri Halbinsel. Ich war komplett überrascht, das selbst dort, direkt am Meer das Gras mit etwas Raureif überzogen war.
Es sind zwar immer wieder große Enten Gruppen zu sehen, aber nur wenn sie durch die Rohrweihen aufgeschreckt eine Runde fliegen. Einige Zwergtaucher und Enten waren im Wasser, Fitis und Rohrsänger holen sich die Insekten von den Schilfpflanzen.
Eine Bekasine legte einen kurzen Stop vor mir ein, Seidenreiher und Spornkiebitze kamen auch immer wieder an den Ufern vorbei. Ein Eisvogel blieb in der Mitte des Teiches immer auf Distanz zu mir.
Das Wetter im Januar verhält sich sehr winterlich, Stürme, Gewitter, starke Regenfälle, alles ist dabei. Nicht gerade eine Einladung für Zugvögel. Soist es auch nicht verwunderlich, dass nur sehr wenige Meldung / Sichtungen gemacht werden.
Auch bei uns im Garten sind nur die Spatzen aktiv und schon am Ausbau der Nester. Ein paar Finken, Bluthänflinge und Stieglitze, ein Hausrotschwanz, das war es dann. Im Anarita Gebiet sind die Steinkauze bereits rund um die Bruthöhlen zu sehen und wie immer, ab November ist der Felsensteinschmätzer auf dem Plateu heimisch.
Die Anzahl der Flamingos im Akrotiri Salzsee sind zwischen den Feiertagen auf ca. 12.500 Vögel (Colin Richardson) angestiegen. Sobald das Wetter mitspielt werde ich auch zum Salzsee fahren.
Panasonic löst zum Jahreswechsel mein Canon Equipment ab.
Leider hat die erste spiegellose Vollformat Kamera von Canon EOS R seit dem Kauf im Oktober 2018 nie das von mir erhofte abgeliefert. Weder im stark eingeschränkten Videobereich noch im
Fotobereich konnte die EOS R an die Leistung der vorher eingesetzten EOS 5D Mark IV erbringen.
Anstatt die Kamera Leistungsmäßig aufzuwerten hat Canon in der Zwischenzeit bereits ein Nachfolgemodel für die EOS R (nach 1 Jahr) angekündigt. Will man den technischen Fortschritt, den andere Kamerahersteller bereits seit längerem bieten nicht verpassen, steht also auf jeden Fall eine weiter Investition in Kürze an.